Worklino: Vom Initial-Commit zum Live-Produkt in 18 Tagen
Manchmal fragt man sich selbst, wie das gehen soll. Aber Worklino ist der beste Beweis: In nur 18 Tagen reiner Entwicklungszeit – vom Initial-Commit am 07.04. bis zum Live-Deploy am 25.04. – habe ich ein umfassendes Tool für Projekt-, Kunden- und Rechnungsverwaltung live gestellt. Und ja, in dieser intensiven Phase ist wirklich einiges entstanden.
Ein Blick auf das, was in 18 Tagen entstand
Die Liste der Funktionen, die ich in dieser kurzen Zeit umgesetzt habe, ist tatsächlich lang. Es geht hier nicht um einen einfachen Prototypen, sondern um ein voll funktionsfähiges System:
- Komplette Authentifizierung mit JWT und Refresh-Tokens
- Ein flexibles Organisationssystem inklusive Einladungsmanagement
- Umfassende Profilverwaltung (Passwort, Avatar) und Einstellungs-Hub
- Mitgliederverwaltung für Organisationen
- Projektmanagement
- Kundenverwaltung
- Angebots- und Rechnungsverwaltung
- Praktische Sprachnotizen-Funktion
- Eine Timeline für den Überblick
- Ein Floating Action Button (FAB) für schnelle Aktionen
- Mobile Navigation und PWA-Manifest für eine gute User Experience auf allen Geräten
Der Umfang ist also beachtlich. Viele dieser Elemente sind anspruchsvoll und würden in einem klassischen Ansatz Wochen oder Monate beanspruchen.
Das Geheimnis: mein modularer Monolith
Wie war das möglich? Ganz einfach: Dieses Tempo kann ich nur dank meines bewährten modularen Monolith-Ansatzes und meines CoreFrameworks vorlegen. Etwa 80 % der benötigten Bausteine und Funktionalitäten konnte ich direkt aus diesem Fundament ziehen und integrieren.
Stell dir vor: Anstatt jedes Mal ein komplett neues Authentifizierungssystem aufzubauen, ist es bereits fertig und erprobt. Gleiches gilt für die Benutzer- und Organisationsverwaltung, grundlegende UI-Komponenten oder das Fundament für die PWA. Das Mader Studio CoreFramework ist das Ergebnis jahrelanger Entwicklungsarbeit und fließt in jedes neue Produkt ein. Es ist wie ein Baukasten, mit dem ich maßgeschneiderte Lösungen schnell und effizient zusammensetze.
Warum sich dieser Ansatz rechnet
Und genau hier liegt der eigentliche Punkt: Wenn 80 % aus dem Framework kommen, heißt das nicht, dass nur noch 20 % Arbeit übrig bleiben. Im Gegenteil – diese 20 % sind das eigentlich Schwierige, das Produktspezifische, das es so noch nicht gab. Das Framework nimmt mir die immer gleichen Standardaufgaben ab, damit ich meine ganze Energie genau in diesen anspruchsvollen Teil stecken kann, statt das Rad jedes Mal neu zu erfinden.
Für meine Kunden bedeutet das schnellere Markteinführung und zuverlässige, ausgereifte Software. Für mich als Entwickler bedeutet es, dass jedes Modul, das ich aus dem CoreFramework ziehe, bereits robust, getestet und erprobt ist – und ich sofort von dieser Reife profitiere.
Worklino ist somit ein Paradebeispiel dafür, wie ein durchdachter Architekturansatz den Unterschied machen kann. Es ist der Beweis, dass der modulare Monolith nicht nur eine technische Spielerei ist, sondern ein mächtiges Werkzeug für effiziente Softwareentwicklung.